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Quintessenz Team Journal 50 (2020), Nr. 4     9. Apr. 2020
Quintessenz Team Journal 50 (2020), Nr. 4  (09.04.2020)

Seite 203-210


Aktuelle Erkenntnisse zur MIH
Ursachen und Therapie
Amend, Stefanie / Winter, Julia / Frankenberger, Roland / Krämer, Norbert
In den vergangenen Jahren haben zahlreiche Autorengruppen mögliche Ursachen der Molaren-Inzisiven-Hypomineralisation (MIH) untersucht. Nichtsdestotrotz gilt die Ätiologie der MIH bis zum aktuellen Zeitpunkt als nicht eindeutig geklärt. Es wird vermutet, dass die Amelogenese der betroffenen Zähne prä-, peri- und/oder postnatal in den ersten Lebensjahren des Kindes gestört wird, woraus Hypomineralisationen des Zahnschmelzes resultieren. Als mögliche Einflussfaktoren werden unter anderem Probleme während der Schwangerschaft/Geburt, Erkrankungen sowie Fieber in den ersten Lebensjahren, Medikamenteneinnahmen und die Exposition gegenüber Umweltschadstoffen genannt. Da das Auftreten der MIH aufgrund der bislang ungeklärten Ursache nicht verhindert werden kann, spielt die Behandlung von Kindern mit MIH eine bedeutende Rolle in der Kinderzahnheilkunde und stellt sowohl die kleinen Patienten als auch das Behandlerteam regelmäßig vor große Herausforderungen. Neben dem jungen Alter der betroffenen Kinder, der häufig eingeschränkten Compliance und den zum Teil ausgedehnten posteruptiven Schmelzeinbrüchen beeinflussen vor allem Hypersensibilitäten die Behandlung. Im Jahr 2016 wurde der Würzburger MIH-Treatment Need Index (MIH-TNI) zur Einteilung der MIH unter Berücksichtigung von Hypersensibilitäten entwickelt und ein Therapieplan dazu veröffentlicht. Die Therapieempfehlungen reichen in Abhängigkeit des MIH-Schweregrades und des Zahndurchbruches von präventiven Maßnahmen über Versiegelungen sowie provisorische/definitive Restaurationen bis hin zur Extraktion.
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