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Quintessenz Team Journal 48 (2018), Nr. 6     22. Juni 2018
Quintessenz Team Journal 48 (2018), Nr. 6  (22.06.2018)

Seite 333-341


Praktischer Ratgeber für die zahnärztliche Praxis von BZÄK und KZBV
Frühkindliche Karies vermeiden
Sozialepidemiologische Untersuchungen weisen darauf hin, dass die frühkindliche Karies (ECC) in Deutschland von zunehmender Bedeutung ist, denn im Gegensatz zur Karies der bleibenden Zähne hat sie in den letzten Jahren an Häufigkeit zugenommen. Wissensdefizite zur Mundhygiene, Ernährung und zur Verwendung von Fluoriden bestehen über alle Bevölkerungsschichten hinweg. Wie bei vielen allgemeinen Erkrankungen erhöhen aber ein niedriger sozioökonomischer Status und eine geringe Schulbildung der Eltern und ein Migrationshintergrund das Risiko, an frühkindlicher Karies zu erkranken. Die Betreuung in den ersten drei Lebensjahren liegt derzeit allein beim Kinderarzt. Dies reicht jedoch erkennbar zur Senkung des Erkrankungsrisikos nicht aus. Oft weisen Kinder bereits bei Eintritt in die Kinderbetreuungseinrichtungen kariöse Zähne auf12. Annähernd die Hälfte aller kariösen Defekte, die bei der Einschulung festgestellt werden, sind bereits in den ersten drei Lebensjahren entstanden. Kinder müssen mit Durchbrechen des ersten Milchzahnes systematisch zahnmedizinisch betreut werden. Um auf diesem Weg weitere Erfolge zu erzielen, liegt es an uns Zahnmedizinern Eltern für dieses Thema zu sensibilisieren und durch interprofessionelle Zusammearbeit, beispielsweise mit Pädiatern, die Versorgung zu verbessern.
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