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Quintessenz Team Journal 48 (2018), Nr. 5     12. Juni 2018
Quintessenz Team Journal 48 (2018), Nr. 5  (12.06.2018)

Seite 247-252


Das "Wie" ist wichtiger als das "Was"
Ästhetik als Gratwanderung zwischen Hilfe und Kommerz
Maio, Giovanni
In der Zahnmedizin nimmt der Bereich der wunscherfüllenden Medizin einen immer größeren Raum ein, so dass es wichtig erscheint, über die Implikationen der Etablierung einer wunscherfüllenden Medizin näher nachzudenken. Der Begriff "wunscherfüllende Medizin" ist ein relativ neuer Begriff, der eine Orientierung der Medizin beschreibt, die qualitativ nicht vollkommen neu ist, aber durch ihren umfassenden Einsatz doch eine neue Dimension erhalten hat. Man versteht darunter eine Verwendung medizinischer Methoden zur Erfüllung individueller Wünsche, die nicht primär im Zusammenhang mit einem Krankheitsgeschehen stehen. Zentrales Differenzierungskriterium der wunscherfüllenden Medizin ist somit nicht eine spezifische Mittelanwendung, sondern die offen gehaltene Zielsetzung. Damit steht die wunscherfüllende Medizin in einem gewissen Kontrast zur "klassischen" Medizin, was nicht heißen kann, dass sie eine grundlegend neue Kategorie darstellen muss. Gleichwohl hat die wunscherfüllende Medizin in den letzten Jahrzehnten eine solche Dynamik erfahren, dass man heute berechtigterweise von einem Trend sprechen kann, der im Folgenden näher zu reflektieren ist.
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